Lawson Timmer, Julie – Fünf Tage die uns bleiben

„Mara, erfolgreiche Anwältin und liebevolle Ehefrau und Mutter, lebt seit einigen Jahren mit einer schrecklichen Gewissheit: Sie leidet an einer unheilbaren Krankheit. Um ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter einen qualvollen Leidensweg zu ersparen und ihnen als glücklicher Mensch in Erinnerung zu bleiben, beschließt sie, sich nach dem Auftreten bestimmter Symptome das Leben zu nehmen.

Nun bleiben ihr noch fünf Tage. Fünf Tage, um sich von den Menschen zu verabschieden, die sie am meisten liebt. Fünf Tage, um letzte Spuren in ihren Herzen zu hinterlassen. Fünf Tage, um für immer loszulassen …“ Quelle: Bastei & Lübbe
***
Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich sehr verwirrt und gefühlsmäßig in eine Achterbahn gesetzt. Außer der o.g. Hauptprotagonistin gibt es noch einen zweiten Charakter, Scott, der ebenfalls nur noch 5 Tage mit einem geliebten Menschen hat. Da dort aber keiner stirbt o.ä., empfand ich den Vergleich der Autorin ziemlich unpassend. Die Kapitel wechseln also zwischen den beiden Protagonisten hin und her und erzählen aus den letzten 5 Tagen. Eigentlich treten beide Personen nicht besonders sympathisch auf, aber beide Schicksale haben mich trotzdem auf ihre Weise berührt.  Trotzdem fehlte mir bei Mara, irgendetwas, ich konnte zwar vieles nachvollziehen – aber eben nicht alles. Bei Scott war dies nicht so, aber er wurde mir zu überzogen dargestellt und zum Ende hin, wird klar seine Geschichte ist eigentlich überflüssig. Der Schreibstil ist gut, aber die Wechsel von Mara zu Scott mit den verschiedenen Schicksalen waren mir zu hart. Immer wenn ich mich grade an einen gewöhnt hatte, wurde wieder gewechselt. Dadurch konnte ich nicht fließend lesen. Ich finde den Aufhänger um Mara wirklich interessant, aber die Geschichte wird zu schnell und mit zu wenig Aufmerksamkeit erzählt, einfach eine seichte Erzählweise.
Advertisements

Ein Kommentar

  1. Diese Thematik bietet an sich sehr viel Spielraum.
    Beweggründe, Gedanken, Ängste, Kämpfe, Hoffungslosigkeit, Angst … alles so viele Gefühle, welche in einer Situtation wie ein Tsunami über einen hereinbrechen (denke ich zumindest).

    Sich selbst vorstellen was man in 5 Tage „packen“ sollte, also das möchte man gar nicht.
    Danke für dein Lesen und deine tolle Rezension

    ♥liche Grüße
    Ellen

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s