Lepucki, Edan – California

„Das Ende des amerikanischen Traums!
Nach einer Folge von verheerenden Naturkatastrophen stehen die Vereinigten Staaten am Rande des Zusammenbruchs. Im politischen Vakuum gehen Armut und Terror Hand in Hand. Wer Geld hat, flüchtet und verbarrikadiert sich in Gated-Communitys. Die Übrigen haben nur eine Chance zu überleben – Flucht in die Wildnis.
So auch das junge Paar Cal und Frida. Nur mit dem Nötigsten brechen sie auf und finden am Rande eines Waldes in einer kleinen Hütte Unterschlupf. Als Frida bemerkt, dass sie schwanger ist, könnte das der schönste Moment ihres Lebens sein. Stattdessen hat sie panische Angst. Als sie und Cal von einer geheimen Kommune namens The Land erfahren, keimt Hoffnung auf. Doch die Bewohner von The Land haben ein dunkles Geheimnis, das nicht nur Frida und Cal betrifft, sondern vor allem ihr ungeborenes Kind. Wie weit darf man gehen, um den zu schützen, den man liebt?
California führt in eine Zukunft, die viel näher ist, als uns lieb sein kann, und erschafft ein bedrückend erhellendes Panorama der Menschlichkeit unter extremen Bedingungen.“ Quelle: Aufbau Verlag

***

Meine Meinung:

Eine Art Dystopie, aber nicht so wirklich eine. Ich konnte dieses Buch fast gar nicht aus der Hand legen und musste immer weiterlesen. Das spricht zwar einerseits für das Buch, andererseits aber auch nicht, denn zum Teil lag das auch einfach daran das die Geschichte so fragwürdig ist. Das liegt zum einem am Plot zum anderen an der Charakterisierung der Hauptfiguren, diese sind nicht ausgereift, teils inkonstant und nicht selten unsympatisch. Es gibt zwischendurch immer mal Rückblicke in die Zeit kurz  vor dem Zusammenbruch der Zivilisation, diese sind meist sehr gut eingebaut. Aber mir fiel es trotzdem schwer die Situation nachzuvollziehen, denn eigentlich ist von der Zivilisation nichts mehr übrig und doch sind die Communitys zivilisiert. Ob das nun an meiner fehlenden Vorstellungskraft oder an der Unwahrscheinlichkeit der Geschichte liegt kann ich nicht sagen, aber während ich am Anfang des Buches dachte dass sich das im Verlauf noch erklärt, so störte es mich später beim lesen immer mehr.  Der Schreibstil ist recht einfach und ich kam auch direkt gut ins Buch, leichte Spannungsbögen bauen sich auch immer mal wieder auf. An manchen Stellen ist die Geschichte zwar etwas hervorsehbar, aber es gibt auch viele unerwartete Ereignisse. Einige Seiten ziehen sich leider durch langatmigkeit echt hin, das betrifft einige Rückblicke die regelrecht langweilig geschrieben sind. Abschließend kann ich nur sagen dass ich das Buch nicht schlecht fand, es hat einige Schwächen aber trotzdem konnte ich es nicht aus der Hand legen. Ich denke man hätte aus der guten Idee viel mehr rausholen und vieles besser umsetzen können, mich erinnerte die Geschichte so eher an einen Kinder-Traum vom Leben in der Wildnis, wo man aber trotzdem alle Anehmlichkeiten unserer Zivilisation hat.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s