Storks, Bettina – Das Haus am Himmelsrand

„Ein Geheimnis aus finsteren Zeiten und eine Liebe, die alles wiedergutmachen kann. Ein Haus, das zwei Familien für immer verbinden wird. Ein Haus, dessen Keller bis in die dunkelsten Abgründe reicht – und dessen Giebel bis an den Rand des Himmels. Die Geschichte von Lizzy Tanner und dem Gut »Rosshimmel« beweist, dass es nie falsch ist zu kämpfen: für seine Überzeugungen, für die Moral und für die Liebe.  Eigentlich ist Elisabeth „Lizzy“ Tanner eine glückliche Frau: Ihre reizende Tochter Thea macht ihr viel Freude, ihr Partner Tom ist zuverlässig und liebevoll, Geldsorgen kennt sie nicht – und wenn es mal knapp wird, springt Lizzys Großvater ein, der Patriarch einer Freiburger Uhrendynastie. Doch die Sorglosigkeit zerbröckelt, als der Großvater stirbt. Nicht nur, dass er den »Rosshimmel«, das Anwesen der Familie in den Vogesen, zwei gänzlich Fremden vermacht, zudem hat er noch einen schwerwiegenden letzten Wunsch an Lizzy: Finde die Wahrheit heraus! Sorge für Gerechtigkeit! Bei ihren Recherchen, die sie in der Familiengeschichte zurück bis in die 1930er Jahre führt, erlebt Lizzy Rückschläge und Enttäuschungen und muss sich entscheiden zwischen Vertrauen und Verleumdung, der Wahrheit und Rücksichtnahme, ihrer Familie und ihrer Vorstellung von Moral.“ Quelle: Berlin Verlag

***

Meine Meinung:

 Eine interessante Geschichte, die relativ flüssig erzählt wird und sich deswegen auch gut lesen lässt. Das Buch erzählt in 2 Zeitebenen, einmal in der Gegenwart und zwischendurch sind ergänzende Kapitel aus der Vergangenheit dazwischen geschoben. Dieser Wechsel ist der Autorin gut gelungen. Auch wenn einiges leider vorhersehbar ist, liegt doch immer eine gewisse Spannung vor. Mich störte etwas Lizzys eigene Geschichte in der Gegenwart, sie erschien mir nicht besonders sympatisch und m.E. hat die Autorin sich zuviel zu recht gelegt um Lizzys Probleme zu lösen. Dadurch rutscht das Niveau leicht ab und das ganze bekommt einen touch von Kitschig-Rosa-Heile-Welt. Und das gleiche trifft auch auf das Ende zu, das letzte Kapitel gefiel mir gar nicht. Das hätte man besser weg gelassen. Ansich ist das Buch aber unterhaltsam und die Einbindung der Judenverfolgung in leichte Lektüre gut gelungen.

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