Hall, Emelya – Mein Sommer am See

„Die erste Liebe, eine nicht ganz einfache Mutter-Tochter-Beziehung und ein geheimnisvolles Päckchen aus der Vergangenheit
Eines Tages bekommt Beth ein Paket. Darin ein Album mit Fotos, Notizen und anderen Erinnerungsstücken, die Beth noch nie zuvor gesehen hat. ‚Das Buch unserer Sommer‘, in dem ihre Mutter Marika die Erinnerung an jene Sommerferien festgehalten hat, die Beth in ihrer Jugend bei ihr in Ungarn verbrachte. Eine Zeit, in der Beth hin und her gerissen war zwischen ihrem zurückhaltenden Vater, mit dem sie im englischen Devon lebte, und der temperamentvollen Mutter, die die Sehnsucht nach der Heimat von ihrer Familie fortgetrieben hatte. Eine Zeit, in der Beth sich nichts sehnlicher wünschte, als endlich ihren Platz im Leben zu finden. Eine Zeit, die mit einer schockierenden Enthüllung endete, als Beth gerade 16 war. Seit damals hat Beth jeden Gedanken an diese Zeit weit von sich geschoben. Doch das Album bringt all ihre Erinnerungen wieder zurück – an die erste Liebe, an flirrend heiße Sommertage und kühle Waldseen. Und an den Tag, an dem alles zerbrach … “ Quelle: Thalia

***

Meine Meinung:

Als ich die Beschreibung das erste mal las, dachte ich sofort an ein tolles Sommerbuch und daran in die flirrend heißen Sommertage einzutauchen. Also landete das Buch auf meinem SUB/RUB/KUB 😀  mit dem Vorhaben es bald zu lesen. Dass eine Freundin etwas später auch mit dem Buch ankam, verstärkte meine Vorfreude auf das Buch (dazu muss gesagt werden dass es bei ihr auch erstmal im RUB verschwand 🙂 ) und irgendwie schaukelte sich diese Vorfreude dann über Monate (zwischen uns) hoch. Also fing ich dann endlich vor ein paar Wochen (das galt noch als Spätsommer! 😉 ) an zu lesen und hatte direkt Probleme ins Buch zu kommen, der Schreibstil ist zwar eigen  aber nicht schlecht. Allerdings bildeten sich bei mir von Anfang an zu viele offene Fragen, die erstmal oder auch gar nicht beantwortet wurden. Dadurch hat mich die Geschichte einfach nicht gefesselt und ich empfand sie als sehr langatmig. Die Idee hinter der Geschichte ist ansich gut und auch die Bildliche Schreibweise ist schön aber sie wird oft oberflächlich und seicht erzählt. Dazu kommt dass die Personen durchweg alle nicht besonders sympathisch erscheinen, es aber wohl eigentlich sein sollen. Manche Handlungen sind selbst im Nachhinein nicht nachvollziehbar, was mich als Leser dazu brachte mir die Frage zu stellen „Was wäre wenn alles anders gewesen wäre“ -> Diese Frage stellt sich die Hauptprotagonisten übringes Seitenlang… Zum Schluß sei noch gesagt dass dieses Buch wirklich kein fröhliches Buch ist, sondern durch und durch eine Melancholische Stimmung herrscht. Man kann es gut lesen, aber meine Erwartungen hat es nicht erfüllt.

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