Parrett, Favel – Der Himmel über uns

„Als Isla an einem regnerischen Morgen auf dem Weg zur Schule ist, erblickt sie sie zum ersten Mal: die Nella Dan. Ein rot-weißer Frachter, von dessen Oberdeck ihr ein Seemann zuwinkt. Für das schüchterne Mädchen öffnet sich an diesem Tag die Tür zu einer neuen, aufregenden Welt. Denn Schiffskoch Bo, der auf dem Weg von Dänemark in die Antarktis regelmäßig in Islas tasmanischen Heimat haltmacht, erzählt ihr wundervolle Geschichten: vom Leben auf der Nella Dan, vom Licht auf hoher See und vom Fußballspielen in der Antarktis. Zwischen den beiden entwickelt sich eine innige Freundschaft. Doch dann läuft die Nella Dan eines Tages auf Grund …“ Quelle: Thalia

***

Meine Meinung:

Schwer zu sagen, eine gute Geschichte aber doch irgendwie kurios erzählt. Die „Hauptfigur“ ist das Schiff die Nella Dan. Die Kapitel stehen alle für sich, hängen aber doch irgendwie zusammen – dadurch handelt es sich hierbei nicht um einen typischen Roman. Es wird aus zwei Sichten erzählt, einmal das kleine Mädchen und dann aus Sicht des Schiffskochs. Das und auch der Zusammenhang wird dem Leser erst nach einiger Zeit klar. Die Abschnitte sind auch nicht chronologisch erzählt, somit muss man immer mal wieder mitdenken. Der Schreibstil ist völlig unspannend aber tiefgehend, alltägliches wird hautnah vermittelt. Sicherlich kein Buch für den allgemeinen Leser, aber wer Abwechslung sucht und sich auch auf anderes einlassen kann hat ihr die richtige Lektüre gefunden.

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