Izquierdo, Andreas – Das Glücksbüro

„Albert Glück ist ein seltsamer Kauz. Er ist knapp über fünfzig, ein wenig trocken, penibel, und er arbeitet im Amt für Verwaltungsangelegenheiten. Formulare, Stempel, Dienstvorschriften sind seine Welt, in der er sich gut eingerichtet hat. Ganz wörtlich, denn Albert arbeitet nicht nur in dem Amt, er wohnt auch dort. Von allen unbemerkt hat er im Keller einen kleinen Raum bezogen und verbringt zufrieden seine Tage im immer gleichen Rhythmus. Doch eines Tages wird Alberts sorgsam eingehaltene Ordnung durcheinandergebracht. Auf seinem Schreibtisch landet ein Antrag, den es eigentlich gar nicht geben dürfte, denn er beantragt – nichts! Albert tut alles, um diesen unseligen Antrag loszuwerden, doch vergeblich: Immer wieder kehrt er auf seinen Schreibtisch zurück. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich auf den Weg zum Antragsteller zu machen. So trifft Albert auf Anna Sugus, eine ziemlich wilde Künstlerin, die Alberts Welt ganz schön auf den Kopf stellt … „ Quelle: Thalia

***

Meine Meinung:

Ein seltsamer Kauz! Ja dass ist er der Herr Glück, folglich ist das Buch auch etwas seltsam 🙂 und man muss sich auch darauf einlassen. Die ersten Seiten wirkten auf mich eher langweilend, aber plötzlich war mir der Herr Glück ausgesprochen symphatisch. Der Schreibstil vom Autor ist etwas eigen und trotzdem wirklich gut. Man lernt Albert Glück richtig kennen, kann sein Denken und Handeln nachvollziehen und fühlt oft mit ihm. Die anderen Protagonisten bleiben etwas im Hintergrund aber trotzdem stimmig. Die Geschichte ist etwas skuril und auch eher unrealistisch, irgendwie abgedreht und gleichzeitig trocken erzählt. Ich empfand das jedoch sehr positiv und musste oft schmunzeln oder grinsen beim lesen. Generell hat mir das lesen sehr viel Spaß gemacht und ich habe mich oft schon auf das weiterlesen gefreut, obwohl es eigentlich eine eher unspektakuläre Geschichte ist. Gesagt sei noch dass es kein wirklicher Liebesroman ist, sondern eher die Lebensgeschichte von Albert Glück. Im letzten Drittel des Buches ließ es auch ein wenig nach und das Ende kam mir zu schnell. Das Ende selbst gefiel mir nicht so richtig, allerdings kann ich mir auch kein anderes vorstellen von daher hat der Autor das wohl schon gut ausgewählt und umgesetzt.

Und so seltsam das alles ist, ist es doch ein Buch dass zum Nachdenken anregt…

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