Quinn, Daniel – Ismael

„Ein Lehrer uns sein Schüler streiten über den Zustand der Welt. Wie konnte der Mensch das Paradies in eine Hölle verwandeln? Ismael, der Lehrer, weiß eine überraschend andere Geschichte der Evolution zu erzählen.
Sie reicht zurück bis an jenen biblischen Tag, da sich der Mensch in mörderischem Bruderstreit zur Krone der Schöpfung machte. – Übrigens, Ismael ist ein Gorilla.“
Quelle: Thalia

***

Meine Meinung:

Etwas Seltsam, aber Interessante Idee 🙂 . Allerdings wohl eher ein Sachbuch dass sich als Roman verkleidet hat. Der Schreibstil erinnert an ein Kinderbuch und ist manchmal etwas nervig. Das Buch lässt sich zwar sehr gut lesen, aber inhaltlich hat auch die Drumherum-Geschichte nicht viel zu bieten. Die Hauptperson in Form des menschlichen Schülers bleibt eigentlich komplett unbekannt, denn das was man über ihn erfährt ist nichtssagend. Es geht also (nur) um den Gesellschaftskritischen Dialog zwischen Lehrer und Schüler, hier gibt es ein paar interessante Ansätze – die aber eigentlich nicht neu sind. Trotzdem tut es gut manches einfach mal so treffend formuliert zu lesen! Denn grade durch den unschuldigen Kinderbuch-Schreibstil wird es oft klar auf den Punkt gebracht. Und es wird nicht diktiert, sondern regt zum nachdenken an und will Anstoß geben, den eigenen Weg zu finden.

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