Apfel-Orangen Chutney

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Schon lange stand bei mir ein Apfel-Chutney auf dem Plan, vor Weihnachten bin ich einfach nicht dazu gekommen und zwischen den Feiertagen war dafür auch keine Zeit. Gestern war es dann aber soweit. Eigentlich schwebte mir ein anderes Apfelchutney vor, aber ich hatte hier noch ein paar Orangen liegen, die dringend weg mussten. Deswegen halt ein Apfel-Orangen Chutney 🙂 und das Rezept hab ich auch für euch mitgeschrieben.

Ihr braucht natürlich Äpfel und Orangen. Die folgenden Angaben hierfür sind küchenfertig, d.h. die Äpfel sind geschält und ohne Kerngehäuse gewogen und die Orangen sind geschält und filetiert gewogen. Bei den Orangen habe ich allerdings den restlichen Saft noch rausgepresst und mitgewogen. Insgesamt habe ich 3 große Orangen und 6 kleine Äpfel verarbeitet, damit ich auf das Gewicht kam. Kommt natürlich immer auf die Größe des Obsts an, aber damit habt ihr so eine ungefähre Richtung…

  • 400 g Orangenfilets (mit Saft)
  • 450 g Apfel (geschält & ohne Kerngehäuse)
  • 1 kleine Zwiebel
  • Ingwer (Daumenkuppen-Groß)
  • 100 ml Apfelessig
  • 250 g Rohrzucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Senfkörner
  • 1/4 TL Nelke gemahlen
  • 1 TL Muskatnuss gemahlen
  • 1/2 TL Weißer Pfeffer gemahlen
  • Cayennepfeffer gemahlen
  • Öl

Die Orangenfilets dritteln und die Äpfel in kleine Würfel schneiden. Zwiebel klein würfeln und Ingwer reiben. Zwiebeln mit ein bisschen Öl glasig anschwitzen, dann den Ingwer dazu geben. Mit etwas Saft von den Orangen ablöschen, die Äpfel und den Apfelesssig dazugeben und alles verrühren. Wenn das Gemisch aufkocht den Zucker, die Orangen (mit dem restlichen Saft), Senfkörner und den Zimt dazugeben, wieder alles verrühren und langsam einkochen lassen. Das einkochen braucht seine Zeit und sollte auch nur bei mittlerer Hitze geschehen, das hin und wieder rumrühren nicht vergessen. Vor allem zum Ende sollte man aufpassen dass es nicht am Topfboden anbrennt. Bei mir hat das einkochen ca 40 Minuten gedauert, aber wie lange es dauert kommt immer auf die Zutaten und den Herd an. Das Chutney sollte nicht zu flüssig sein und ist fertig wenn es die Konsistenz einer Konfitüre hat. Kurz bevor es fertig gekocht hat, Nelke, Muskatnuss und weißen Pfeffer unterrühren und mit Cayennepfeffer (nach Geschmack) abschmecken. Fertig kochen und in heiß ausgespülte Gläser abfüllen, diese dann 10 Minuten auf den Kopf stellen.

IMG_9514Die Menge ergibt ungefähr 3,5 Gläser a 200 ml, aber das Rezept kann man auch einfach vervielfachen. Die Einkochzeit wird sich dann aber auch verlängern. Und wem das Chutney zu süß ist, kann einfach etwas weniger Zucker nehmen.

Man kann das Chutney gut zu Käse oder Fleisch essen. Bei meinem Lieblingsinder gibt es immer so leckere Chutneys als Beilage zu den Gerichten, da esse ich auch schon mal das Chutney pur mit Naan 😀 . Daheim gibt es bei mir Chutney auch immer zum Grillen und zum Raclette. Traditionell wird Chutney nicht eingekocht, sondern frisch zubereitet, wenn man es aber richtig einkochen lässt ist es kühl gelagert ca. 6 Monate haltbar.

 

 

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