Glattauer, Daniel – Gut gegen Nordwind

„Emmi Rothner möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift „Like“ kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher – bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?“ Quelle: Amazon

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Meine Meinung:

Eine tolle Idee für einen Roman, aber nicht gut umgesetzt. Man kommt gut in das Buch rein, da dieses nur aus Emails besteht, die zwischen den beiden Hauptpersonen hin und her geschickt werden. Am Anfang ist die Geschichte witzig, da die Emails Witz, Charme und Sarkasmus enthalten. Aber ab dem 3. Kapitel kippt die Stimmung total und Emmi (die weibliche Hauptperson) beginnt zu nerven und das steigert sich bis zum Ende hin zur totalen Unsympathie. Es folgen 7 weitere Kapitel in denen Sie rumzickt, völlig übertriebene Ansprüche stellt und besserwisserisch dem Männlichen Hauptdarsteller nachstellt, inkl. Eifersuchtsgezeter. Ich frage mich welcher Mann sollte sowas über Monate mitmachen und dann noch Traumprinz-Potential haben??? Ich frage mich was der Autor sich dabei gedacht hat so ein verzerrtes Bild von „typisch Frau“ und „typisch Mann“ für seine Geschichte zu nutzen. Die Geschichte ist total unrealistisch und die angepriesenen großen Gefühle fehlen völlig! Schade…

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