Powers, Richard – Schattenflucht

„Adie Klarpol landet als Zeichnerin in einem Computerlabor in Seattle: hier sollen die Computerbilder laufen lernen, um den Betrachter in den Sehnsüchten des eignen Blicks zu fangen. Taimur Martin ist Lehrer im Libanon. Von einer Zigarettenpause kehrt er nicht zurück, bleibt jahrelang als Geisel in einer Höhle isoliert. Auch er schafft künstliche Welten, nicht der Technik, sondern der Fantasie. Kunstvoll wie eine Doppelhelix und mit aktueller Brisanz verknüpft Richard Powers beide Geschichten zu einer Vision über den Verlust der Sinnlichkeit im leeren Sog der Logarithmen und zu einer Liebesgeschichte, deren Spannung und Poesie den Leser nicht mehr loslässt.“ Quelle: Amazon

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Meine Meinung:

Ich hatte hohe Erwartungen, die nicht erfüllt wurden. Habe Wochenlang mit dem Buch gekämpft, da teilweise sehr langatmig wenn man kein Software-/Cyberspace-Profi ist. Dass die Dialoge in den Text einfliessen, ohne Anführungszeichen oder ähnliches, macht es auch nicht leichter. Das Buch wechselt immer wieder zwischen den beiden unterschiedlichen Geschichten der Hauptdarsteller und zwischendurch gibt es neutrale Sequenzen über Gedanken und Kopfkino. Ab ungefähr dem letzten drittel wird es etwas fesselnder, am Ende allerdings wirkt es gezwungen beendet.

„Ein Buch für den gebildeten Leser und dass den geistigen Hunger stillt“ – Naja

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